"Le Tour" 2000

 

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Tourenbericht der 2-tägigen Tour
vom 26./27. August 2000 nach Bad Krozingen (D)

 

1. Tag

Samstag, 26. August 2000, 07:30 Uhr

Der Tourenleiter Adrian Wyler und weitere 13 ausgeruhte und motivierte Fahrer und Fahrerinnen trafen sich bei schönstem Spätsommerwetter auf dem Parkplatz des Restaurants Durstgraben in Neuhausen. Dort waren, wie auch letztes Jahr, Richi Wagner und Markus Amstad mit dem CTC-Besen- und Gepäckwagen bereit, um unsere Rucksäcke und Taschen in Empfang zu nehmen.

Nach dem obligatorischen Gruppenfoto (mit Dame) schwangen wir uns alle auf unsere Drahtesel und nahmen die erste Etappe nach Bad Krozingen unter unserer Räder.

Der rund 160 km lange Weg führte uns zuerst Richtung Jestetten, durchs Wangental und weiter nach Trasadingen/Erzingen. Auf abgelegenen Wegen erreichten wir bald Lauchringen. Weiter ging's über Tiengen nach Koblenz, wo wir den Rhein überquerten und somit wieder heimischen Boden unter den Rädern hatten. Nach einem kurzen Halt, bei dem einige ihr Tenue - andere ihre Blase - etwas erleichterten, ging's weiter Richtung Etzgen, wo der Znünihalt anstand.

Frisch gestärkt fährts sich besser. Nach diesem Motto nahmen wir das nächste Teilstück in Angriff. In zügigem Tempo liessen wir Laufenburg, Stein, Möhlin und Rheinfelden hinter uns und trafen so gegen 11:30 Uhr am Rande von Basel ein. Adrian führte uns gekonnt durch die Grossstadt zum Badischen Bahnhof, wo der CTC-Bus mit Fahrer Richi und "Navigator" Markus auf uns wartete. Nun war es nicht mehr weit, bis wir unsere verbrauchten Kalorien wieder auffüllen konnten. Adrian führte uns zu einem gemütlichen Restaurant mitten im Tierpark Lange Erlen, nur ca. 1 km vom Badischen Bahnhof entfernt. (Ein Besuch mit Kind und Kegel sei wärmstens empfohlen.)

Nach der verdienten Mittagspause begaben wir uns auf die dritte und letzte Etappe des Tages, nach Bad Krozingen.

Weil am Rhein, über den Rhein und schon waren wir in Frankreich, so schnell geht das. Durch Village-Neuf, Rosenau nach Kembs, wo uns Adrian noch den Schleusenbetrieb des Rhonekanals zeigte.

Es wurde immer wärmer und der Wind blieb auch aus. Aber das konnte uns abgebrühte Velofahrer nicht aufhalten. Im Gegenteil. In einem Zug fuhren wir unserem Tagesziel, Bad Krozingen, entgegen.

Wir durchquerten Homburg, Ottmarsheim, dann über den Rhein nach Neuenburg und dem Rhein abwärts folgend Richtung Bremgarten und Schlatt (alles vertraute Namen).

Dann die Einfahrt in Bad Krozingen, Reinhard Nowak zog den Zielspurt an, keiner folgte ihm. Waren alle so müde oder hat er den Spurt zu früh angezogen? Er war zu früh. Denn wir mussten noch unter der Eisenbahnunterführung durch, um in den eigentlichen Stadtteil von Bad Krozingen zu kommen.

Das Hotel wurde von unserem Tourenleiter zielsicher angefahren.

Richi und Markus waren auch schon vor Ort, sodass wir, nachdem die Fahrräder sicher untergebracht waren, unser Gepäck fassten und die Zimmer bezogen.

Es war ein schöner erster Tag, super organisiert und geleitet durch Adrian Wyler, unterstützt durch das Begleiterteam Richi und Markus. Aber was würde der Sonntag bringen, laut Wettervorhersage nichts Gutes. Aber dazu später mehr.

Nachdem alle geduscht, geschlafen, getrunken, geredet, .... hatten, war es Zeit für das Abendessen. Also nahmen wir den kurzen Weg ins Stadtzentrum unter die Füsse. In der Fussgängerzone fanden wir dann ein geeignetes Objekt, um unsere Kräfte für den Sonntag wieder aufzutanken. Nach Speis und Trank beschlossen einige, nach Breisach ans Weinfest zu fahren. Also ein Taxi bestellt und ab ins Vergnügen. Wann und wie sind sie ins Hotel gekommen? Nicht so neugierig!

Der Rest, d.h. die Mehrheit, zog es vor, in Bad Krozingen zu bleiben und den Ort mit einem nächtlichen Spaziergang zu erkunden. Auf dem Weg ins Hotel mussten wir noch einen "Glacehalt" einlegen. Mmh!! Das war gut.

 

2. Tag

Sonntag, 27. August

Etwa morgens um 05:00 Uhr kam ein Gewitter und es begann stark zu regnen. Der Wetterbericht hatte für einmal, zu unserer aller Enttäuschung, recht behalten.

Als wir um 08:00 Uhr beim Frühstück sassen, fassten wir den schweren Entschluss, mit der Bahn nach Hause zu fahren, da es keinen Sinn gemacht hätte, mit dem Fahrrad den ganzen Tag im Regen herumzufahren.

Nach dem Frühstück verluden wir unsere Fahrräder und das Gepäck in den CTC-Bus und marschierten zum Bahnhof.

Adrian löste 3 Wochenendtickets für je 35 Mark (1 Ticket gilt für 5 Personen = 7 DM/Person von Bad Krozingen nach Schaffhausen, Wahnsinn!).

Um 10:24 Uhr bestiegen wir den Zug Richtung Basel. Dort angekommen hatten wir eine gute Stunde Zeit, bis wir nach Schaffhausen weiterfahren konnten. Also stärkten wir uns im McDonalds, um die bevorstehende Fahrt ohne Hungerast zu überstehen.

Die Bahnfahrt war kurzweilig, den einen Teil der Strecke mussten wir noch im Bus zurücklegen, weil die Geleise erneuert wurden. Einige von uns bekundeten Konditionsprobleme und kämpften mit schweren, ausser Kontrolle geratenen Augenlidern.

In Schaffhausen angekommen dirigierte Adrian unser Begleitfahrzeug hinter den Bahnhof. Fahrräder und Gepäck ausladen, sich verabschieden und ab nach Hause bevor der nächste Regenguss kommt.

Schade, dass wir den zweiten Tag nicht auf dem Fahrrad verbringen konnten. Aber es waren trotz allem zwei schöne, unvergessliche Tage.

An dieser Stelle möchte ich Adrian Wyler für seine hervorragende Organisation, Richi und Markus für die Begleitung, im Namen aller nochmals recht herzlich danken. Ebenfalls einen grossen Dank an den Verein, der die Übernachtung und die Bahnfahrt aus der Clubkasse bezahlt hat.

Stephan Hochstrasser

 

Teilnehmerliste

Adrian Wyler (der Organisator und Tourenleiter)
Beat Müller (der Vielfahrer)
Bruno Wagner (der Sprücheklopfer)
Daniel Bänziger (der Neuling)
Edi Monhart (der Unverwüstliche)
Erwin Bührer (der rasende Pöstler)
Helmut Fröhlich (der immer hungrige)
Jürg Merk (der Wiedereinsteiger)
Marianne Tschirky (die Langstreckenfahrerin)
Markus Amstad (der Navigator)
Reinhard Nowak (der Sprinter)
Richi Wagner (der CTC-Busfahrer)
Roger Ziebold (der mit dem quietschenden Fahrrad)
Stephan Hochstrasser (der mit dem "Regenvelo")
Toni Widmer (der Gastfahrer)
Urs Ziebold (der Bierliebhaber)