"Le Tour" 2003

 

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Tourenbericht der 2-tägigen Tour
vom 23./24. August 2003 ins Engadin

 

1. Tag

Samstag, 23. August 2003

6 Velofahrer und 2 Begleitfahrzeuge mit Pilotinnen trafen sich um 06:40 Uhr bei der BP-Tankstelle in Andelfingen.
Dank Bilderbuchwetter waren alle hochmotiviert und freuten sich auf die 4 Pässe die am ersten Tag zu bewältigen waren.
Doch zuerst galt es, die ca. 230km bis Bergün hinter uns zu bringen. Nach einer problemlosen Fahrt trafen wir um ca. 09:00 Uhr in Bergün ein.

Nun galt es, die zum Transport zerlegten Velos wieder zusammenzubauen. Wem gehört welches Rad? Nachdem wir uns von unnötigem Ballast (Blase usw.) befreit hatten, starteten Adi, Helmi und Stephan zum ersten Anstieg, dem Albulapass.
Edi, Karl und Walter zogen es vor, noch einen Kaffee zu trinken und die Tour erst auf dem Pass zu beginnen.

Bald nach dem Start wurde das Hinterrad von Adrian immer kleiner und wir sahen ihn erst wieder 1 Stunde später auf der Passhöhe.
Das Wetter und die Sicht auf die Berge waren einmalig, glasklar und wunderschön.
Nach einer kurzen Besammlung auf der Passhöhe ging es in rasanter Fahrt ins Tal hinunter, nach La Punt. In La Punt war wieder allgemeine Sammlung. Gemeinsam fuhren wir Richtung Zernez zum Mittagshalt (Restaurant/Hotel Bär Post).

Lange hielten wir es aber nicht aus, denn die Freude auf die noch bevorstehenden Anstiege war zu gross. Nun galt es den Ofenpass bis zur Tunneleinfahrt nach Livigno zu bewältigen. Adrians Hinterrad wurde abermals kleiner. Am Beginn des Nationalparkes stiessen auch wieder Edi, Karl und Walter zu uns und gemeinsam nahmen wir das Teilstück bis zur Tunneleinfahrt unter die Räder. Die Ampel des Tunnels stand auf Grün und wir stachen hinein. Auf dem Radstreifen im Tunnel radelten wir Richtung Livigno.
Nach einem kurzen Halt auf der Staumauer und der Entdeckung einer Strecke für ein Clubrennen (Bergzeitfahren) ging's weiter zum ital. Zoll. Der Zöllner nahm es sehr genau mit den Ausweisen und akzeptierte die von Helmi herausgekramte Cumuluskarte nicht. Schliesslich fand Helmi seinen Ausweis doch noch und wir konnten die Fahrt dem Stausee entlang Richtung Livigno fortsetzen.
Livigno liessen wir rechts liegen und machten uns an den Aufstieg zum 3. Pass, dem Forcola di Livigno. Auf der Passhöhe war wieder allgemeine Besammlung und das Anziehen eines Windschutzes angesagt. Die Begleitfahrzeuge leisteten hervorragende Arbeit und waren immer zur Stelle, wenn sie gebraucht wurden (Windschutz ausgeben und einsammeln, Verpflegung bereithalten und vieles mehr). Nun ging's hinunter Richtung Berninapass. Die Bremsen hatten einiges zu leisten. Nach dem Grenzübertritt zurück in die Schweiz, nahmen wir den letzten Anstieg des 1. Tages in Angriff. Adrian sahen wir wie gewohnt erst wieder auf der Passhöhe. 

Was für eine Aussicht hinunter ins Tal Richtung unseres Tagesziels, Celerina. Vorbei am Bernina- und Morteratschgletscher rollten wir zu Tal. Vor Pontresina blies uns ein kräftiger Wind entgegen und wir mussten trotz Talfahrt heftig in die Pedalen treten und uns das letzte Teilstück bis Celerina noch hart verdienen.

Unsere Begleiterinnen erwarteten uns schon vor dem Hotel (Zur alten Bauerei). Nach dem Zimmerbezug, der wohlverdienten Dusche und einem guten Nachtessen liessen wir den Abend bei einem Schlummertrunk in der Hotelbar ausklingen.

2. Tag

Sonntag, 24. August 2003

Um 07:30 trafen wir uns alle ausgeruht und wieder hungrig aufs Velofahren beim Morgenessen. Es hiess Kohlenhydrate tanken, denn heute standen 2 grössere Anstiege auf dem Programm. Als erstes galt es den Julierpass zu bewältigen und nach der ca. 30km Abfahrt nach Tiefencastel war da noch die Rampe auf die Lenzerheide.
Aber schön der Reihe nach.

Nach dem Frühstück und der Morgentoilette wurden alle Fahrräder aus dem Veloraum geholt und kurz geprüft. Dann setzten wir uns Richtung St. Moritz in Bewegung.
Da an diesem Sonntag auch der Alpen-Challange stattfand, waren Hunderte von Radfahrern unterwegs Richtung Julierpass. Es war schön an der Steigung auch andere leiden zu sehen. Das herrliche Wetter und die fantastische Bergwelt liessen uns die Anstrengung aber schnell vergessen. 
Auf der Passhöhe war wieder Besammlung und das anziehen des Windschutzes angesagt. Nun konnte uns nichts mehr aufhalten und wir liessen unseren Drahteseln freien Lauf Richtung Tiefencastel. Am Bahnhof in Tiefencastel verluden dann Karl, Walter und Edi ihre Velos. Adrian, Helmut und ich nahmen den Anstieg auf die Lenzerheide in Angriff. Es war ein langer und um die Mittagszeit auch von der Temperatur her happiger Anstieg. Unterwegs standen immer wieder unsere Begleitfahrzeuge und die Mannschaft feuerte uns an.

Adrian und ich waren gerade in der Lenzerheide angekommen als Adrian einen Anruf bekam, das Danielas Auto ein technisches Problem hatte. Also setzten wir uns wieder aufs Velo und fuhren ein Stück zurück. Schnell war klar, dass das Auto nicht mehr fahrtüchtig war.
Nun war umladen angesagt. Alles Gepäck aus Adrians Auto wurde in unseres gepackt. Adrian, Walter, Karl, Edi und Helmi fuhren mit den Velos bis Chur und von dort mit dem Zug nach Hause. Daniela, Rosmarie und Stephan nahmen den Nachhauseweg mit dem zweiten Auto in Angriff.

Stephan

 

Teilnehmerliste

Adrian Wyler
Daniela Wyler (Begleitfahrzeug 1)
Edi Monhart
Helmut Fröhlich
Karl Senn
Rosmarie Hochstrasser (Begleitfahrzeug 2 / Organisation)
Stephan Hochstrasser (Organisation)
Walter Brauchli